25.04.2026 - Kaffee direkt aus Ruanda
Zwischen dem Bauern in Ruanda und der Tasse Kaffee in Deutschland verdienen viele mit – Händler, Importeure, Röstereien, Supermärkte. Am Ende kommt beim Erzeuger nur ein Bruchteil an. Ich möchte diese Kette so kurz wie möglich halten.
Meine Idee ist nicht neu. Es gibt etliche Initiativen die versuchen, den Handel mit Kaffee fairer zu gestalten. Mein Vorteil: Ich steige mit offenem Blick ein. Kein fertiges Businessmodell, kein Korsett das mich einschränkt – nur die Überzeugung, dass es besser gehen kann.
Mein Plan: Rohkaffee direkt bei der Kooperative einkaufen, per Spediteur nach Deutschland bringen, bei einer kleinen Rösterei rösten lassen und über einen Online-Shop verkaufen. Vom Erlös soll ein deutlich größerer Teil als üblich direkt an die Kooperative fließen.
29.04.2026 - Die Idee wird konkreter
In einem Gespräch mit Moses habe ich einige sehr wichtige Informationen erhalten. Die KOPAKAKI Kooperative setzt sehr stark auf eine Differenzierung zu gewöhnlicher Kaffee-Produktion. Die Verarbeitung erfolgt entweder Fully Washed, Honey Process oder Anaerobic Fermentation. Der Fokus liegt auf Spezialitätenkaffee.
Im Gespräch habe ich meine Idee für die Zusammenarbeit umrissen. Ich kaufe den Grünkaffee direkt bei der Kooperative bzw. bei deren zertifizierten Exporteur. Ich verkaufe den Kaffe sowohl als Rohkaffee als auch geröstet. Die Kooperative wird direkt am Gewinn beteiligt. Sie erhält also einen Indirekten Zugang zum Deutschen Markt und wird an der kompletten Wertschöpfung beteiligt.
Wie ihr mich unterstützen könnt
- Kommt ins Gespräch mit mir. Sagt mir eure Meinung.
- Ihr habt Erfahrung mit dem Transport von Gütern aus Afrika nach Europa?
- Ihr röstet Kaffee? Ihr wollt Kaffee aus Ruanda rösten?
- Ihr liebt besonderen Kaffee? Sagt mir, ob ihr Kaffee bei mir kaufen würdet.
- Ihr wisst, wie man ein Start-Up finanziert?
- Ihr habt selber eine Idee zu dem Thema?